Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenhe izung...

T

Thomas Heger

Guest
Hi NG

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Hier kriegt ein Bauhandwerker Falten in der Stirn, da diese Art der
Wärmeverteilung im Altbau auf Schwierigkeiten stößt. Und über diese
wollte ich jetzt mal etwas schreiben.

Die typischen Berliner Gründerzeit-Bauten sind nämlich auf eine Weise
gebaut, welche sich nicht ohne weiteres für Fußbodenheizungen eignet.

So ein Gründerzeit-Haus besteht grob vereinfacht aus dicken
Ziegelwänden, in welche dicke, alte und sehr stabile Deckenbalken
eingelassen sind. Auf die Unterseite wurden Matten aus Schilfrohr oder
ähnlichem genagelt, welches verputzt wird und die Decke der jeweils
darunter liegenden Wohnung bildet. Oben auf den Balken befinden sich
Dielenbretter, die idR ebenfalls sehr alt sind und im Zwischenraum eine
Schüttung zwecks Schalldämmung.

Nun können diese Bauteile alle recht viel vertragen. Was sie aber
garnicht mögen, das ist Feuchtigkeit in jedweder Form.

Wenn man nun eine Fußbodenheizung im Altbau installieren will, dann muß
man daher zuerst eine Grundlage installieren, die druckfest und
dauerhaft wasserdicht ist.

Das kann man natürlich bauen, es ist aber aufwendig. IdR müssen dazu die
Dielen entfernt und eine Grundlage aus wasserfesten stabilen Platten
(idR OSB) über die Balken gelegt werden. Darüber kommt eine eine
Dämmschicht und eine Dichtungsschicht und darüber ein \'Schwimmender
Estrich\'. Darüber kommt dann noch eine Ausgleichsschicht, darüber die
Fußbodenheizung, darüber nochmal eine Lage Platten und darüber z.B. Laminat.

Ohne jetzt ins Detail zu gehen muß man doch sagen, dass sowas zu bauen
in einer bewohnten Wohnung überhaupt nicht möglich ist.

Man kann also Fußbodenheizungen nur einbauen, wenn eine Wohnung
zumindest temporär komplett frei gemacht wird.

In meinem Beispiel mit einem eher gewöhnlichen Berliner Altbau mit 40
Wohnungen auf vier Aufgänge verteilt würde das bedeuten, dass man
zunächst eine leere Wohnung bräuchte und dann nach und nach die 39
übrigen umrüstet.

Diese erste freie Wohnung wird nun zuerst mit einer Fußbodenheizung etc.
versehen.

Dann wird diese Wohnung als Umsetzwohnung für den ersten der übrigen 39
Mieter genutzt. Der wird mitsamt allen seinen Möbeln und sonstigen
Gütern aus seiner Wohnung in diese umgesetzt.

Dann baut man die Fußbodenheizung etc. pp ist dessen bisherige Wohnung
ein und vefrachtet anschließend den Umsetzmieter nebst aller
Habseligkeiten wieder zurück in seine alte Wohnung.

Das wird alles in allem ungefähr drei Monate dauern und bei Übung etwas
weniger (jeweils zwei komplette Umzüge, Demontage der alten Fußböden,
Aufbau neuer Fußböden, Montage der Fußbodenheizung, Heizungsanlage an
sich mit Wärmetauschern etc, Stromanschluß etc, Warmwasserspeicher etc.,
Umbau der Warmwasserrohre, Laminat oder Parkett, Malerarbeiten 1* ganze
Wohnung).

Und das ganze muß man dann noch für die übrigen Mieter ebenfalls machen,
also insgesamt 39 mal.

grob geschätzte Gesamtdauer: ungefähr zehn Jahre (bei dieser Bauweise)

Dabei noch nicht mit gerechnet wären evtl. nötige
Räumungs-/Duldungsklagen gegen widerspenstige Mieter.

Und über die Kosten kann man nur soviel sagen, dass sie absolut horrend
wären.

Zu den ohnehin schon hohen Kosten kämen aber noch Mietminderungen für
die gesamte Bauzeit und alle Mieter hinzu, da derartige Arbeiten
natürlich laut und schmutzig sind. Außerdem fehlen die Mieteinahmen für
mindestens eine Wohnung. Zusätzlich wird man dem jeweilligen
Umsetzmieter irgendwas als Entschädigung anbieten müssen.

Ein weiteres häßliches Problem besteht in der eher geringen
Verfügbarkeit der nötigen Fachkräfte aus den Bereichen Trockenbau,
Estrich, Heizungsbau, Sanitär und Elektrik.

TH
 
Am 16.05.2023 um 08:33 schrieb Thomas Heger:
der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Hier kriegt ein Bauhandwerker Falten in der Stirn, da diese Art der
Wärmeverteilung im Altbau auf Schwierigkeiten stößt. Und über diese
wollte ich jetzt mal etwas schreiben.
...
Und über die Kosten kann man nur soviel sagen, dass sie absolut horrend
wären.
Das spielt für die Hersteller (in USA und China) sowie Vertreter
(Deutsche Graich:*_Innen GmbH&Co. KG) von Wärmepumpen nicht die
geringste Rolle, solange jemand anders diese Kosten bezahlt. So wenig,
wie es eine Rolle spielt, ob die Dinger nach dem Einbau genug Strom zum
Heizen kriegen.

Genau so wird immer das Geschäftsmodell der Mineralöl- und Autoindustrie
beschrieben. Da scheinen Habeck&Co. tatsächlich gelernt zu haben. Es ist
schon was dran, wenn Habeck sagt, jetzt sei er der größte
Wirtschaftsexperte, und die anderen sollten einpacken.
 
Thomas Heger schrieb am Dienstag, 16. Mai 2023 um 08:34:19 UTC+2:
Hi NG

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Hier kriegt ein Bauhandwerker Falten in der Stirn, da diese Art der
Wärmeverteilung im Altbau auf Schwierigkeiten stößt. Und über diese
wollte ich jetzt mal etwas schreiben.

Die typischen Berliner Gründerzeit-Bauten sind nämlich auf eine Weise
gebaut, welche sich nicht ohne weiteres für Fußbodenheizungen eignet.

Nicht nur diese nicht...sondern mindestens 500000 bundesweit. Altbauten sind so nicht
vernünftig zu heizen, weder ökonomisch noch ökologisch!!!
Aus dem Grund habe ich mir seit Jahresanfang ein PV Anlage als Insellösung aufs Flachdach
gebaut die ich mit 2x3 400W Panels der Sonnen effektiv nachführen kann um bei einem Ausfall
der öffentlichen Netzversorgung meine Heizung problemlos weiter betreiben kann! Die 2,4 KW
PV Leistung werden in drei Akkus zu je 3,5KW gespeichert. Bis jetzt betreibe ich erst das
Aufladen meines Emobils daraus und die komplette Versorgung von Werkstatthalle und Scheune
damit, noch ohne die Drehstromverbraucher weil bisher einphasige Insellösung. Die Waschmaschine
allerdings in der Werkhalle für Arbeitskleidung und Pferdedecken läuft auch bereits mit dem PV Strom
komplett durch...schon bei mäßiger Sonnenstrahlung ohne auf Bypaß zu schalten.

Gerade hae ich im TV gesehen, daß in Bayern sogar schon die Holz Pellets lebensgefährlich im Keller
ausgasen wenn sie nicht lange genug ablagerten und trotzdem an den Kunden geliefert wurden.
Wenn der Hausbesitzer nicht rechtzeitig etwas gerochen hätte...WIE soll das bei geruchlosem Gas
eigentliche gehen...dann wäre morgen die ganze Familie tot gewesen...sagte der Feuerwehrmann dazu.

Dieser ganze, von den Gemüsetaliban angerichtet HeizungsTERRORISMUS verlangt nach massiver
Bestrafung der verantwortlichen Politiker und deren willige Experten als davon profitierenden Unterstützer.
 
Am 16.05.23 um 08:33 schrieb Thomas Heger:

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Hier kriegt ein Bauhandwerker Falten in der Stirn, da diese Art der
Wärmeverteilung im Altbau auf Schwierigkeiten stößt.

Deswegen macht das ja auch keiner.

[Restmüll entsorgt]

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
Odin wrote:
Altbauten sind so nicht
vernünftig zu heizen, weder ökonomisch noch ökologisch!!!

Das kann ich so nicht unwidersprochen stehenlassen. Im Ausgang der
kleinen Eiszeit war es noch richtig kalt und Kohle war teuer und mußte
von Hand geschleppt werden. Diese Häuser sind massiv und auch für
heutige Verhältnisse gut isoliert.

Die Problembauten stammen aus der Zeit von 1950--80. Zuerst mußte es
schnell gehen und billig sein, danach war das Öl spottbillig und der
Verbrauch egal.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
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Am 16.05.23 um 12:34 schrieb Odin:

Gerade hae ich im TV gesehen, daß in Bayern sogar schon die Holz Pellets lebensgefährlich im Keller
ausgasen wenn sie nicht lange genug ablagerten und trotzdem an den Kunden geliefert wurden.
Wenn der Hausbesitzer nicht rechtzeitig etwas gerochen hätte...WIE soll das bei geruchlosem Gas
eigentliche gehen...

Es ging offenbar.

> dann wäre morgen die ganze Familie tot gewesen...sagte der Feuerwehrmann dazu.

Das Gas für Gasheizungen kann sogar explodieren! Passiert auch alle
naselang! Muß man unbedingt verbieten, dieses Teufelszeug! Warum tut
diese fiese linksgrüne Regierung nichts11!

....oh, das passiert ja gerade. Na sowas.

Dieser ganze, von den Gemüsetaliban angerichtet HeizungsTERRORISMUS verlangt nach massiver
Bestrafung der verantwortlichen Politiker und deren willige Experten als davon profitierenden Unterstützer.

Ja, die ganze CDU einsperren wegen dieser Gasbomben im Keller!

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
Hallo Thomas,

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Wie war der Spruch doch noch gleich: Wer Lösungen sucht, sucht Wege,
andere Gründe.

In der Regel reicht es schon ziemlich gut, die alten Gussheizkörper
durch moderne Heizkörper mit großer Wärmetauscherfläche zu ersetzen.
Wenn man es noch ein wenig optimieren mag, kommt noch ein bisschen
Zwangskonvektion dazu.
Das geht alles recht preiswert ohne größeren Umbau.

Marte
 
On 5/16/23 14:59, Marte Schwarz wrote:
Hallo Thomas,

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber
ich noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Wie war der Spruch doch noch gleich: Wer Lösungen sucht, sucht Wege,
andere Gründe.

Er ist allerdings in dieser Allgemeinheit Unsinn.

Gerrit
 
On 16/05/2023 08.33, Thomas Heger wrote:
Hi NG

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich
noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!
Warum hält sich eigentlich immer noch diese urban legend daß eine
Wärmepumpe zwingend ein Fußbodenheizung erfordert?

Es ist richtig, daß der COP-Faktor steigt wenn die Vorlauftemperatur
fällt und da Fußbodenheizungen typisch mit 35 Grad Celsius betrieben
werden ist das die theoretisch gesehen optimale Heizungsanlage.

Allerdings funktionieren Flachheizkörper ebenfalls hervorragend bei
niedrigen Vorlauftemperaturen.
In der Praxis erreichen gute Wärmepumpen auch bei einer
Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius noch COP-Faktoren größer als 4 und
die Ersparnis von Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gegenüber Wärmepumpe
Flachheizkörpern über ein Heizperiode ist eher gering, da
Flachheizkörper an mäßig kalten Tagen auch deutlich unter 55 Grad
Celsius betrieben werden können.

Der gegebenenfalls notwendige Austausch von alten Radiatioren mit
modernen Konvenktoren (Flachheizkörper) ist wohl auch im
Altbau/Etagenheizung kein großes Problem.

Gruß
Klaus
 
Hallo Axel,

Du schriebst am Tue, 16 May 2023 12:49:33 +0200:

Das kann ich so nicht unwidersprochen stehenlassen. Im Ausgang der
kleinen Eiszeit war es noch richtig kalt und Kohle war teuer und mußte
von Hand geschleppt werden. Diese Häuser sind massiv und auch für
heutige Verhältnisse gut isoliert.

Die Problembauten stammen aus der Zeit von 1950--80. Zuerst mußte es
schnell gehen und billig sein, danach war das Öl spottbillig und der
Verbrauch egal.

Hmm. Ich bin zwar recht schlecht bei solchen zeitlichen Zusammenhängen,
aber passt das wirklich? Die \"kleine Eiszeit\" war doch AFAIK (meine ich
wenigstens) zu Goethes Zeit (\"Vom Eise befreit...\" beim Osterspaziergang),
und das war doch deutlich vor 1950. Was war denn da in der Zwischenzeit?
Wurde da garnichts gebaut, oder wurde das alles niedergebombt in der Zeit
dazwischen?

--
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nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Am 16.05.2023 um 08:33 schrieb Thomas Heger:

Ich habe das Problem so verstanden, dass Wärmepumpen eine geringe
Vorlauftemperatur haben. Typischerweise für eine Fußbodenheizung ist,
dass sie die Wärme lange sammelt.

Meinem physikalischen Wissen nach reichen da aber große Heizkörper auch.
Bitte um Korrektur.

FW
 
Am 16.05.2023 um 13:22 schrieb F. W.:
Am 16.05.2023 um 08:33 schrieb Thomas Heger:

Ich habe das Problem so verstanden, dass Wärmepumpen eine geringe
Vorlauftemperatur haben. Typischerweise für eine Fußbodenheizung ist,
dass sie die Wärme lange sammelt.

Meinem physikalischen Wissen nach reichen da aber große Heizkörper auch.
Bitte um Korrektur.

Mir ging es eigentlich nicht um die Physik sondern ums bauen.

Zu meinen zahlreichen Jobs hatten immer auch welche gehört, die im
weitesten Sinne mit Bauen und Altbau-Sanierung zu tun hatten.

So bin ich im Laufe der Zeit u.a. auch zu einem recht geschickten
Handwerker geworden.

Jedenfalls kenne ich den Prozess des Einbaus von Fußbodenheizungen in
etwa und zwar aus meiner eigenen Erfahrung bei der Altbausanierung.

Selber gebaut habe ich Fußbodenheizungen allerdings nie, aber zumindest
zugesehen, wie andere das getan haben.

Mir ging es nun um die Frage der Realisierbarkeit solch einer
Baumaßnahme in einem bewohnten Altbau von der Art, von welcher es hier
in Berlin sehr viele gibt.

Da kann man sagen, dass sowas durchaus möglich ist zu bauen, aber
jeweils entsprechende \'Baufreiheit\' erfordert. Konkret bedeutet das
Verlegen von Fußbodenheizungen, dass idR die Wohnung komplett leer sein
muß, da die Fußbodenheizung ja auf dem Boden liegen soll und die Mieter
nicht über die Baustelle schweben können.

Das Herstellen der \'Baufreiheit\' von bewohnten Wohnungen ist auch
möglich, wenn man die Mieter temporär oder auch dauerhaft umsetzt.

Allerdings sind dabei häufig enorm lange Fristen nötig und. ggf. auch
Prozesse, da sich viele Mieter wehren.

Die Kosten hierfür können schnell aus dem Ruder laufen, da beide Seiten
natürlich mit maximalem Engagement an den Konflikt herangehen, wobei die
Mieter wahrscheinlich versuchen, die Sache zu verzögern.

Das wäre wohl die aussichtsreichste Strategie, da die Gesetze, welche
der Baumaßnahme zugrunde liegen, wohl von der nächsten Regierung wieder
abgeschafft werden, an welcher die Partie \'Die Grünen\' nicht beteilligt ist.

Und das kann bald sein (wird wohl wesentlich weniger als zehn Jahre dauern).

Falls dieser Fall eintreten sollte, dann hätten die Vermieter ein ganz
erhebliches Problem, wenn die Maßnahmen zwar begonnen, aber noch nicht
abgeschlossen sind, da ohne entsprechende Gesetze die Mieter auch nicht
zur Duldung von Umsetzungen und dem Austausch der Heizung gezwungen
werden können.


TH
 
Am 16.05.2023 um 23:39 schrieb Klaus Bahner:
On 16/05/2023 08.33, Thomas Heger wrote:
Hi NG

der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von
Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber
ich noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen!

Warum hält sich eigentlich immer noch diese urban legend daß eine
Wärmepumpe zwingend ein Fußbodenheizung erfordert?

Es ging mir keineswegs um den Fall einer \'Urban legend\', sondern um den
Vorschlag der Partei \'Die Grünen\' zur Abwendung der \'Klimakatastrophe\'
durch Verbot von Gasetagen-Heizungen.

Dieser Vorschlag sah Fußbodenheizungen vor. (eine entspreche Quelle
müßte ich aber noch heraussuchen)

Und ich wollte nun zeigen, dass auch dieser Teil des Vorschlags an der
Realität scheitert.

Es wäre sicherlich möglich gewesen, dass die \'Grünen\' geeignete
Fachleute für Altbausanierung vorher zu Rate gezogen hätten und diese
hätten wahrscheinlich geraten, auf Fußbodenheizungen zu verzichten
(zumindest im Packet der Maßnahmen der Bundesregierung).

Daher vermute ich, dass die Regierung keine derartigen Fachleute
konsultiert hatte, weiß das aber logischerweise nicht genau.


TH
 
Am 17.05.23 um 08:21 schrieb Thomas Heger:

Es ging mir keineswegs um den Fall einer \'Urban legend\', sondern um den
Vorschlag der Partei \'Die Grünen\' zur Abwendung der \'Klimakatastrophe\'
durch Verbot von Gasetagen-Heizungen.

Dieser Vorschlag sah Fußbodenheizungen vor. (eine entspreche Quelle
müßte ich aber noch heraussuchen)

Mach mal.

Und ich wollte nun zeigen, dass auch dieser Teil des Vorschlags an der
Realität scheitert.

Deine Fantasien scheitern an der Realität. Tell news.

Hanno

--
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moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
Am 17.05.2023 um 08:21 schrieb Thomas Heger:

Es wäre sicherlich möglich gewesen, dass die \'Grünen\' geeignete
Fachleute für Altbausanierung vorher zu Rate gezogen hätten und diese
hätten wahrscheinlich geraten, auf Fußbodenheizungen zu verzichten
(zumindest im Packet der Maßnahmen der Bundesregierung).

Daher vermute ich, dass die Regierung keine derartigen Fachleute
konsultiert hatte, weiß das aber logischerweise nicht genau.

Wenn man deine physikalische, geologische und sonst wissenschaftlichen
Ergüsse in Gänze betrachtet, wird es Zeit, dass du zumindest bei den
Grünen einsteigst (oder besser gleich in die entsprechenden maßgeblichen
Ministerialebenen, denn Kanzler sofort geht ja wohl nicht), und es
Stümpern dort mal zeigst, was eine Harke ist und wo es langzugehen hat.

Auf solche wir dich haben wir lange gewartet.

Pack\'s An!

Alfred.
 
Am 17.05.2023 um 08:51 schrieb Hanno Foest:
Am 17.05.23 um 08:21 schrieb Thomas Heger:

Es ging mir keineswegs um den Fall einer \'Urban legend\', sondern um
den Vorschlag der Partei \'Die Grünen\' zur Abwendung der
\'Klimakatastrophe\' durch Verbot von Gasetagen-Heizungen.

Dieser Vorschlag sah Fußbodenheizungen vor. (eine entspreche Quelle
müßte ich aber noch heraussuchen)

Mach mal.

Und ich wollte nun zeigen, dass auch dieser Teil des Vorschlags an der
Realität scheitert.

Deine Fantasien scheitern an der Realität. Tell news.

Wahrscheinlich hast du sogar Recht damit.

Macht aber nichts, denn Fatasien sind Gedanken und diese bekanntlich frei.

Trotzdem halte ich schon die theoretische Grundlage für den ganzen
Blödsinn für fragwürdig, da der Klimawandel imho garnicht am CO2 liegt,
sondern am Wasser und am menschlichen Einfluss auf den Wasserkreislauf.

Daher fehlte der Bundesregierung auch die unbedingt nötige theoretische
Grundlage für enteignungsgleiche Zwangsmaßnahmen.

Wenn nämlich der Klimawandel tatsächlich überhaupt nicht am CO2 liegen
sollte, dann werden früher oder später Leute beim Verfassungsgericht
gegen die Gesetze zur Einsparung von CO2 klagen.

Und dort müßten dann die theoretischen Annahmen der Klimatologen
wissenschaftlich bewiesen werden, da derjenige die Tatsachen beweisen
muß, auf die er sich beruft.

Das wären im Zusammenhang mit dem Einfluss des CO2 auf das Klima die
\'mainstream-Wissenschaftler\' a la IPCC, auf welche sich die
Bundesregierung beruft.

Und da Eigentum ein Grundrecht darstellt wären Eingriffe ins Grundrecht
auf Eigentum etwas, das den Grundsatz \'in dubio pro reo\' für sich
beanspruchen kann, weswegen die Bundesregierung die Klimarelevanz des
CO2 beweisen müßte.

Das geht natürlich nicht, wenn der Klimawandel tatsächlich am Wasser
liegen sollte.



TH
 
\"F. W.\" wrote:
> Meinem physikalischen Wissen nach reichen da aber große Heizkörper auch.

Ja natürlich. Die Fläche einer Fußbodenheizung ist die gesamte
Grundfläches abzüglich eines Streifens von rund einem Meter vor den
Wänden. Heizkörper stehen typischerweise an nur einer Wand, nehmen nur
einen Teil von deren Breite und eine geringe Höhe ein. Es gibt große und
kleine, aber auch die \"großen\" sind begrenzt. Alte Gußheizkörper sind im
Vorteil. Die neuen haben eine große Fläche in Form gefalteten Blechs.
Die wird erst wirksam bei spürbarer Durchströmung und diese erfordert
für Konvektion eine erhebliche Übertemperatur. Die aus anderen Gründen
gerade aufkommenden Heizkörperlüfter könnten und würden helfen.


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Am 17.05.23 um 09:35 schrieb Thomas Heger:

Es ging mir keineswegs um den Fall einer \'Urban legend\', sondern um
den Vorschlag der Partei \'Die Grünen\' zur Abwendung der
\'Klimakatastrophe\' durch Verbot von Gasetagen-Heizungen.

Dieser Vorschlag sah Fußbodenheizungen vor. (eine entspreche Quelle
müßte ich aber noch heraussuchen)

Mach mal.

*zirp*

Und ich wollte nun zeigen, dass auch dieser Teil des Vorschlags an der
Realität scheitert.

Deine Fantasien scheitern an der Realität. Tell news.

Wahrscheinlich hast du sogar Recht damit.

Macht aber nichts, denn Fatasien sind  Gedanken und diese bekanntlich frei.

Und es steht mir frei, deine Gedanken als Stuss zu bezeichnen.

[Restmüll entsorgt]

Hanno

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Am 17.05.2023 um 09:43 schrieb Axel Berger:

für Konvektion eine erhebliche Übertemperatur. Die aus anderen
Gründen gerade aufkommenden Heizkörperlüfter könnten und würden
helfen.

Vielen Dank. Was ist ein Heizkörperlüfter?

FW
 
\"F. W.\" wrote:
> Vielen Dank. Was ist ein Heizkörperlüfter?

So etwas wie mehrere Computerlüfter nebeneinander zum Auflegen auf den
Heizkörper und Absaugen der Luft nach oben. Das steigert die Wärmeabgabe
bei gleicher Temperatur erheblich, ohne daß der aufgeklebte
elektronische Verdunsterröhrchen-Simulator das mitbekäme. Deshalb aus
offensichtlichen Gründen bei Menschen bestimmter Mentalität beliebt.

Ich habe diese extrem groben Schätzer lange für sinnlos gehalten. Dann
sah ich die Werte echter Wärmezähler die zwischen vergleichbaren
Wohnungen eines Hauser um einen Faktor zehn variieren und die Ablesung
einer Mieterin, die meinte, des Fenster der beheizten Küche immer offen
stehen lassen zu müssen.


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